Warum ich kein WordPress anbiete — und was du stattdessen bekommst
Viele Kunden fragen als erstes: "Machst du das mit WordPress?" Meine Antwort ist nein — und das hat einen Grund. Hier erkläre ich ehrlich, warum ich bewusst auf individuelle Entwicklung setze.

Eine ehrliche Antwort auf eine häufige Frage
Ich entwickle seit über 20 Jahren Websites. Meine erste WordPress-Seite habe ich damals gebaut, weil es das einfachste verfügbare Werkzeug war. Und dann habe ich angefangen zu verstehen, was unter der Haube passiert — und seitdem nutze ich es nicht mehr.
Das ist keine Prinzipienreiterei. Es ist eine professionelle Entscheidung, die ich meinen Kunden gegenüber gerne erkläre.
Was WordPress eigentlich ist
WordPress wurde 2003 als Blogging-Plattform gestartet. Über die Jahre wurde es mit Plugins und Themes zu einem universellen CMS ausgebaut — aber das Fundament ist dasselbe geblieben. Es ist ein System, das für durchschnittliche Nutzer gebaut wurde, nicht für Entwickler.
Das bedeutet konkret:
Jede Seite lädt Dutzende PHP-Dateien, Datenbankabfragen und JavaScript-Bundles — egal ob du sie brauchst oder nicht
Plugins lösen Probleme, schaffen aber neue: Kompatibilitätskonflikte, Sicherheitslücken, aufgeblähter Code
Das Theme-System zwingt dich in Strukturen, gegen die du als Entwickler ständig ankämpfst
Performance ist kein Standardzustand, sondern ein mühsam erkämpftes Ergebnis von Caching-Plugins, CDN-Konfiguration und manuellem Aufräumen
Was individuelle Entwicklung bedeutet
Wenn ich eine Website baue, entsteht genau das, was gebraucht wird — nichts mehr, nichts weniger. Ich arbeite hauptsächlich mit Next.js, einem modernen React-Framework, das von Grund auf für Performance und Entwicklerfreundlichkeit gebaut wurde.
Was das in der Praxis heißt:
Ladezeiten im Millisekunden-Bereich — keine unnötigen Datenbankabfragen, kein aufgeblähtes JavaScript
Keine Plugin-Abhängigkeiten — jede Funktion ist gezielt entwickelt und funktioniert zuverlässig
Sicherheit by default — kein CMS bedeutet keine CMS-Angriffsfläche; es gibt keine Login-Seite, die automatisiert angegriffen werden kann
Sauberer, lesbarer Code — den du besitzt, verstehst und langfristig warten kannst
Google-Rankings profitieren direkt — Core Web Vitals sind kein nachträgliches Optimierungsprojekt, sondern das Standardergebnis
„Aber ich will meine Inhalte selbst pflegen"
Das ist der häufigste Einwand — und ein völlig berechtigter. Die gute Nachricht: Dafür braucht man kein WordPress. Ich baue eigene Admin-Bereiche, die genau das abbilden, was gebraucht wird — ohne den Ballast eines generischen CMS.
Du bearbeitest Texte, Bilder und Inhalte über eine einfache, aufgeräumte Oberfläche, die ich speziell für dein Projekt entwickle. Keine unübersichtlichen Menüs, keine versteckten Einstellungen, keine Angst vor Updates, die etwas kaputtmachen.
Ist das nicht teurer?
In der Erstellung: manchmal ja. Im Betrieb: deutlich günstiger. Du brauchst keine Premium-Plugins, keine Wartungsverträge für Plugin-Updates, keinen Entwickler, der deine gehackte WordPress-Seite wiederherstellt.
Und du bekommst etwas, das WordPress dir nicht geben kann: eine Website, die in fünf Jahren noch genauso funktioniert wie am ersten Tag — weil sie nicht von der Weiterentwicklung externer Abhängigkeiten abhängt.
Was du von mir bekommst
Eine individuelle Website, die schnell lädt, sicher ist, genau deine Anforderungen erfüllt — und dir gehört. Du bekommst den vollständigen Quellcode und bist nicht an mich oder irgendeinen anderen Anbieter gebunden.
Neugierig, was das für dein Projekt konkret bedeuten würde? Schreib mir — ich erkläre es gerne.
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